Reservisten 

Landshut - Compiegne 

  

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Bericht Compiegne - Landshut

Der nächste Besuch in Compiegne ist vom 12. bis 15.September 2014

 

Bericht Compiegne - Landshut

Redakteur: Adolf Jungwirth /  Veranstaltung:  2010     /   Landshuter Zeitung-Land:  16.09.2010

 

 

Vor der Kranzniederlegung: Heinrich Brusch und Ewald Störk (links), die Bürgermeisterin von Nampcel Madame Defrance, Henry d'Evry (sechster  von links) und Patrick Cardon, Jean-Marie Chauvin und Reinhard Mohaupt (von rechts).  

Die Reservisten der Kreisgruppe Landshut haben vor fünfzehn Jahren eine Partnerschaft mit den Reservisten des Departements Oise gegründet. Damals wurden mit der Offiziers- und Unteroffi­ziersgruppe in Compiegne Partnerschaftsur­kunden gewechselt. Seitdem werden jedes Jahr wechselweise Besuche durchge­führt. In diesem Jahr war man mit einer Delegation in der Umgebung von Compiegne eingeladen. Der Weg ist zwar weit, aber der Emp­fang und die herzliche, ehrliche Kameradschaft sind immer wieder einen Besuch wert. Die Leitung und Organisation der Landshuter Gruppe hatte der Partnerschaftsbeauftragte der Kreisgruppe Landshut, Reinhard Mohaupt.

Vor dem Bezug des Hotels fand durch die Bürgermeister von Moulin,  Patrick Lesne und seiner Stellvertreterin Madame Ciavatti das Begrüßungsessen statt. Der nächste Tag war der Kultur und der Landschaft vorbehalten. Der Ausflug im Aisne-Gebiet beinhaltete die Besichtigung einiger jahrhundertealter Wehrkirchen, die im Gebäudeinneren, durch Fehlen der Kirchensteuer in Frankreich, in traurigem Zustand sind. Auch die Friedhöfe sind nicht so wie in Deutschland gewohnt. Die Hauptstadt des Departements l´Oise, Laon, mit der gotischen Kirche Notre-Dame, die Vorbild war für den Bau der weiteren gotischen Kirchen in Frankreich. Beeindruckend war auch im „Chemin des Dames“ der Besuch der Drachenhöhle ein ehemaliger unterirdischer Kalkstein-Steinbruch, der im 1.Weltkrieg für die Franzosen und auch zeitweise für die Deutschen für etwa 1500 Soldaten als Unterstand diente und viele Opfer forderte.

An den nächsten beiden Abenden traf man sich im Compiegner Wald in einer Jagdhütte zum Abendessen und zur Unterhaltung. Die Übersetzung der Sprachen übernahm hauptsächlich der mitreisende Kamerad Major der Reserve Heinrich Brusch und die fortgeschrittenen Französisch-Spachkursteilnehmer aus Landshut.

Der Sonntag war dem feierlichen Teil des Besuches vorenthalten und es war von französischer Seite erwünscht, dass auch die deutschen Bundeswehrreservisten Uniform tragen sollten. So wurde am deutschen Soldatenfriedhof von Nampcel, hier liegen junge Soldaten aus dem Krieg 1914-1918, Kränze der Reservisten-Kreisgruppe Landshut, den französischen Reservisten, von der Stadt Nampcel und einer großen Schülergruppe aus Bremen niedergelegt. Diese Schülergruppe hält jedes Jahr in einer Wochen-Freizeit, im Rahmen der Kriegsgräberfürsorge, die deutschen Soldatengräber instand. Bus und Köche werden von der Bundeswehr gestellt. Vor der Büffet-Einladung durch die Bürgermeisterin von Nampcel, Madame Defrance, wurden ebenfalls am Kriegerdenkmal Kränze niedergelegt und Ansprachen gehalten. Hier übersetzte Frau Annemarie Beaudequin, eine Münchnerin und von Anfang an dabei. An allen Treffen waren der Vorsitzende der Unteroffiziere Jean-Marie Chauvin und Patrick Cardon und von den Offizieren Henry d'Evry anwesend.

 

Nach der Frühstückseinladung durch Patrick Cardon trat man unfallfrei  den weiten Weg nach Landshut an. –aj-

 Die Landshuter Abordnung in Uniform vor dem Gedenkkreuz

 

Bericht Compiegne - Landshut

Redakteur: Adolf Jungwirth /  Veranstaltung: 10.11.07  / Erschienen: Landshuter Zeitung-Land:  27.11.07

Landshuter Kreis-Reservisten in Compiegne

Franzosen begehen ihre Kriegs-Jahrtage

Von links: Unteroffizier-Vizepräsident Patrick Cardon, Dolmetscher Heinrich Brusch, Landshuter Delegationsleiter Reinhard Mohaupt, Präsident der Unteroffiziere Marie Chanvin und ein Vertreter der Offiziere.

Die Reservisten der Kreisgruppe Landshut waren wieder zu Besuch in Compiegne, um ihre kameradschaftlichen Kontakte mit den Reservisten des Departements Oise zu vertiefen. 1995 wurde mit der Offiziers- und Unteroffiziersgruppe in Compiegne eine Partnerschaft geschlossen. Seitdem werden jedes Jahr wechselweise Besuche durchgeführt. In diesem Jahr trat man an einem Freitag mit einer Delegation die 900 Kilometer lange Busfahrt an. Wie immer waren der Empfang und die Wiedersehensfreude auf jeder Seite groß und das aufgetischte Büffet im Europahaus rundete den Tag ab. Die Übersetzungen übernahm kurzfristig der Mitreisende Heinrich Brusch. Allerdings erfolgen auf beiden Seiten enorme Fortschritte im Lernen der Sprache.    

Das Programm sah am Samstag den Besuch des beeindruckenden Schlosses Pierrefonds statt. Dieses wurde im 15.Jahrhundert erbaut, im 17.Jahrhundert bis auf Reste zerstört und abgetragen und auf Anweisung von Napoleon III. als Prestigeprojekt wieder in neuem Glanz aufgebaut. In einer Ausstellung werden im Keller Grabfiguren aus den Klöstern und Kirchen Frankreichs eindrucksvoll, mit Musik untermalt, ausgestellt. Im Anschluss empfing der Bürgermeister des Ortes Viex Moulin (Alte Mühle), Patrick Lesne, die französischen und Landshuter Teilnehmer zum Mittagessen. Bei den Begrüßungszeremonien überreichte der Landshuter Delegationsleiter Reinhard Mohaupt an die Vorstände der französischen Reserveoffiziere, Colonel Henry d`Evry und Colonel Andrè Lauzier und den Vorständen der Reserveunteroffizieren Jean-Marie Chanvin und Patrick Cardon, Fotourkunden, auf denen sich Helmut Kohl und Francois Mitterand am 22. November 1984 bei der Besichtigung der Schlachtfelder Verduns am Kriegerdenkmal die Hand reichten. Danach wurde das Perlmuttmuseum in Meru besichtigt. Bei den schönen Schmuckstücken konnten einige nicht nein sagen. Das reichliche Abendessen fand im Wirtshaus „Das alte Bauernhaus“ in Le Meux statt.

Trotz Bedenken der Bevölkerung des Ortes Melicocq, der im ersten Weltkrieg zum großen Teil von der deutschen Wehrmacht zerstört wurde, wünschte der Bürgermeister Michel Flament am Sonntag  die Teilnahme der Landshuter Reservisten in Uniform. Am Kriegerdenkmal wurden Kränze niedergelegt und auch beim Empfang und anschließendem Mittagessen betonten die Vertreter des Ortes, dass sie stolz sind, dass dieses Händereichen wieder möglich ist.

Am Nachmittag war man mit vielen Gästen zu einer großen Feier in den Compiegner Wald eingeladen. Für die deutschen Teilnehmer war es etwas ungewohnt, dass trotz der Anwesenheit von Ministern, von militärischen Verbänden und den höchsten Dienstgraden der Teilstreitkräfte die Sicherheitsmaßnahmen sehr locker gehandhabt wurden und keine Störer zu sehen waren. Es war der Jahrestag, an dem die Amerikaner am 11.November 1917 in den Krieg gegen Deutschland eingetreten sind und die Wende brachten. Der Ort hat Bedeutung, da am Ende des Krieges hier in einem Eisenbahnwagon das Ende des Krieges erklärt wurde. Im Anschluss lud der Bürgermeister Compiegnes zum Empfang der Stadt ein. Nach dem Abendessen im Gasthaus Pont l`Evêqe im gleichnamigen Ort wurde man von den Gastgebern sehr herzlich verabschiedet. Bei der Heimfahrt am Montag war man sich einig, dass man diese Kameradschaft unbedingt weiter führen muss. –aj.

Empfang durch Bürgermeister Patrick Lesne im Ort Vieux-Moulin (Alte Mühle) mit v.lks. Patrick Cardon, Heinrich Brusch, Andrè Lauzier, Reinhard Mohaupt und Ewald Störk

Bericht Compiegne - Landshut

Redakteur: Adolf Jungwirth /  Veranstaltung: 09.-12.09.05  / Erschienen: Landshuter Zeitung: 19.09.2005

Kreis-Reservisten in Compiegne

10jährige Partnerschaft wurde kameradschaftlich gefeiert

Partnerschaftstorte mit (von links) Jean-Marie Chauvin, Patrick Cardon,

Ewald Störk, Reinhard Mohaupt, Henry d'Evry und Andre Lauzier.  

Die Reservisten der Kreisgruppe Landshut haben vor zehn Jahren eine Partnerschaft mit den Reservisten des Departements Oise gegründet. 1995 wurden mit der Offiziers- und Unteroffi­ziersgruppe in Compiegne Partnerschaftsur­kunden gewechselt. Seitdem werden mindestens jedes zweite Jahr wechselweise Besuche durchge­führt. In diesem Jahr war man mit einer Delegation in Frankreich, da die 10-Jahresfeier anstand. Der Weg ist zwar weit, aber der Emp­fang und die herzliche, ehrliche Kameradschaft sind immer wieder einen Besuch wert. Marc Gautron und Alfred Ruf auf Landshuter Seite hatten 1993 und 1994 die Vorgespräche geführt.

Auf dem Weg lag der Friedhof, auf dem das Grab des französischen Initiators Colonel (bei der Bundeswehr vergleichbar mit Oberst) Marc Gautron lag. Mit der Niederlegung eines Blumengebindes gedachte man des unvergessenen Kameraden. Am Abend fand das Begrüßungsessen im Europahaus statt. Da der nächste Tag zur freien Verfügung stand, wurde ein Ausflug in das 70 Kilometer entfernte Paris beschlossen. Trotz regnerischem Wetter konnte man sich bei den vielen Sehenswürdigkeiten in die Touristenreihen einfügen. Am Abend setzte man sich zu einem typisch französischer Essen zusammen. Zur Begrüßung zeigte eine Gruppe Posthornbläser, wie groß ihr Repertoire ist.

Der feierliche Teil am Vormittag des Sonntags wurde auch von den Landshuter Reservisten in Uniform bestritten. Als erstes beteiligte man sich an einer Zeremonie zum Gedenken an den französischen Jagdflieger aus dem ersten Weltkrieg, Georges Guynemer. Dieser Jahrestag wird in Compiegne von allen Waffengattungen und allen Honorationen begangen. Danach zogen die Fahnenabordnungen mit allen Anwesenden zum Kriegerdenkmal zur beeindruckenden Kranz­niederlegung der französischen und deutschen Abordnungen.

Noch am Kriegerehrenmal überreichte der Bürgermeister der Stadt Compiegne, Philippe Marini, überraschend an den 2.Vorsitzenden der Kreisreservisten, Reinhard Mohaupt, die nicht oft verliehene Ehrenmedaille in Bronze für die erfolgreiche Zusammenarbeit der Reservisten. Danach war man zum Emp­fang der Stadt eingeladen und bei einem anschließenden Umtrunk sagte der anwesende Vertreter der Stadt die eindrucksvollen Worte, dass die jetzt Lebenden nicht immer für die Fehler vorangehender Generationen verantwortlich gemacht werden dürfen. Im Anschluss folgte man einer Einladung in die Militärstabsschule zum Mittagessen. Voller Freude konnte man den 93 Jahre alten Albert Schlegel willkommen heißen, einen Veteranen des 2.Weltkrieges. Dieser sagte 1995, am Beginn der Begegnungen, dass er es nicht für möglich gehalten hat, dass Franzosen und Deutsche wieder freundlich miteinander umgehen. Am Nachmittag besichtigte man ein Museum, in dem die Lastkahnschifffahrt auf dem Fluss L´Oise in früherer Zeit dargestellt wurde. Von dem bis dahin recht anstrengenden Programm konnte man sich im Garten von Colonel Andre Lauzier etwas erholen, bevor die 10jährige Patenschaft offiziell mit dem Austausch von  Erinnerungsurkunden und Geschenke gefeiert wurde. Besonders bedankten sich alle Anwesenden bei Doris König, die seit Jahren die Reservisten als Dolmetscherin begleitet. Von Anfang an waren auch Dominik und Annemarie Beaudequin (eine Münchnerin) als Übersetzer im Einsatz. Erfreulich ist zu sehen, dass sich die Teilnehmer aus jeder Nation bemühen, jeweils die andere Sprache zu erlernen oder zu verstehen.

Die Ehrennadel in Silber überreichte der stellvertretende Bezirksvorsitzende Ewald Störk an die beiden Organisatoren Sergenant Patrick Cardon und Marschel de Logis Jean-Marie Chauvin, der zugleich Vorsitzender der Unteroffiziere ist. Von den Offizieren erhielten diese Auszeichnung deren Vorsitzender Colonel Henry d'Evry und Andre Lauzier für die gelebte Partnerschaft. Die Freude auf ein Treffen in ein oder zwei Jahren in Landshut war aus allen Reden und Gesprächen zu hören.

Reservisten beider Länder vor dem Rathaus mit Bürgermeister Philipe Marini (mit Schärpe).

 Bericht Landshut - Compiegne

Redakteur: Adolf Jungwirth /  Veranstaltung: 03.10.04  / Nicht erschienen: Landshuter Zeitung:

Kurzbericht nur für diese Homepage:              Compiegne auf Besuch

Die Kreisgruppe Landshut hatte ihre Partner aus Compiegne/Frankreich eingeladen. Ewald Störck und als Dolmetscherin Doris König hatten einige der 17 Gäste bei sich aufgenommen und begleiteten diese Gruppe sehr engagiert an allen drei Tagen. Danke dafür

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